KulmBus

KulmBus: Erweiterung – ja, vielleicht

Der KulmBus ist eine Erfolgsgeschichte, die – wenn es nach der SPD geht – um ein Kapitel erweitert werden soll. Unser Vorschlag: Für Nachtschwärmer freitags und samstags die Möglichkeit schaffen, bis 01.00 Uhr sicher und günstig nach Hause zu kommen Wenn möglich sollen auch Stadt-teile angefahren werden, die bisher noch nicht zum Einzugsgebiet des KulmBus gehören. Der Stadtrat nahm unseren Antrag zwar an, der nun zur Prüfung an die Verwaltung weitergeleitet wird. Es gibt aber ein großes Aber: Die CSU beantragte, den KulmBus insgesamt auf seine Wirtschaftlichkeit zu überprüfen, was nun auch passieren wird.

SPD: Nachts sicher nach Hause kommen

Unser Fraktionsvorsitzender stellte klar, dass der ÖPNV und damit auch der KulmBus immer einen Zuschuss der Kommune benötigt. Matthias Meußgeyer: „Wir sind uns sicher: Wenn wir Studentenstadt sein und etwas für alle Kulmbacherinnen und Kulmbacher tun wollen, dann bildet die Nachtlinie einen weiteren Mosaikstein für die Attraktivierung der Innenstadt. Damit kommen Jugendliche und junge Erwachsene sicher nach Hause.

“Warum so teuer?
Die SPD bemängelt die Änderungen beim Bierfestexpress durch die neue Stadtspitze. Keine Abfahrt mehr im Gasfabrikgässchen, sondern am ZOB und eine drastische Steigerung des Fahrpreises auf fünf Euro. „Das ist mehr als eine Verdreifachung“, so der SPD-Sprecher, „mit sinkenden Fahrgastzahlen ist zu rechnen.“

Hartnack und Schramm gegen grüne Energie

Kulmbach geht weiter auf dem von der SPD eingeschlagenen Weg und setzt auf erneuerbare Ener-gien. Der Stadtrat gab grünes Licht (17:13) für die Photovoltaik-Anlage Oberdornlach/Kirchleus.

Zusammen mit SPD (5) und Grünen (3) stimmte die Mehrheit der WGK- und der CSU-Fraktion für das Projekt – anders als der neue OB und der Alt-OB. Warum Ralf Hartnack und Henry Schramm gegen grüne Energie waren, erfuhr die Öffentlichkeit nicht.